
De'Longhi
Einzeltest & Review
De'Longhi Rivelia EXAM440.55.B im Test
“Ein Bohnenbehälter, der sich in Sekunden tauschen lässt, klingt nach einer Kleinigkeit. Im Alltag entscheidet sich aber oft an solchen Details, ob ein Kaffeevollautomat wirklich gebraucht wird.”
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Der De'Longhi Rivelia EXAM440.55.B ist ein Kaffeevollautomat der Mittelklasse, der mit dem Bean-Switch-System einen wechselbaren Bohnenbehälter mitbringt. Die Grundidee ist einfach: Wer zwischen einer Espressobohne und einer milderen Filterröstung wechseln möchte, tauscht den ganzen Behälter aus, statt Bohnen umzufüllen. Das Gerät bietet 16 Kaffeespezialitäten, 13 Mahlgrade, vier Benutzerprofile und einen Milchaufschäumer, der je nach Modellvariante integriert ist. Wichtig vorab: vollebohne.de hat den Rivelia bislang nicht im eigenen Labor- oder Alltagstest geprüft. Die folgende Einordnung stützt sich auf Herstellerangaben und auf Eindrücke aus veröffentlichten Tests und Kundenbewertungen. Sie ist deshalb vorläufig und wird nach einem eigenen Test überarbeitet.
Design & Verarbeitung
Optisch setzt der Rivelia auf eine zurückhaltende Linie mit matter Kunststoffoberfläche. Die Farben Grau, Beige, Schwarz und Weiß wirken eher skandinavisch-schlicht als technisch, wobei Beige und Grau besonders stimmig aussehen. Das Gehäuse ist mit rund 9,7 Kilogramm und einer Breite von etwa 25 Zentimetern vergleichsweise schmal gehalten, was bei einem Gerät mit zusätzlichem Bohnenbehälter nicht selbstverständlich ist.
Die Höhe von etwa 38 Zentimetern liegt über dem Durchschnitt vieler Vollautomaten, und für den Behälterwechsel braucht man darüber hinaus noch einige Zentimeter Freiraum nach oben. Wer den Rivelia unter einen niedrigen Hängeschrank stellen möchte, sollte das vorher ausmessen. Sonst lässt sich der Behälter zwar noch abnehmen, aber das Mahlwerk und Reste im Behälter sind kaum noch zugänglich.
Die Bedienung erfolgt über ein 3,5-Zoll-Touchdisplay auf der Oberseite, ergänzt durch Touchtasten. Das wirkt aufgeräumt, bringt aber eine ergonomische Schwäche mit sich: Display und Tasten liegen recht weit oben, was für Personen unter etwa 1,70 Meter Körpergröße je nach Arbeitshöhe unbequem werden kann. Der Mahlgrad-Einstellring sitzt außen an der Behälterhalterung und ist deshalb ungewohnt, aber schnell verstanden.
BeispielbildKaffeequalität & Milchschaum
Das Bean-Switch-System ist in seiner Idee durchdacht, in der Praxis aber nicht ganz verlustfrei. Beim Wechsel bleibt etwa sechs Gramm Bohnenmaterial im Mahlwerk zurück. Der Rivelia bietet dafür einen Switch-Modus, der die Reste entweder durchmahlt oder als Zwischenkaffee ausgibt. Wer den Wechsel klug plant und den Behälter rechtzeitig tauscht, kann den Rest sinnvoll verwenden, etwa als Grundlage für einen Café Crema.
Zum Mahlwerk: Die Angabe von 13 Mahlgraden und der Einstellring am Behälter sind praktisch, doch der richtige Mahlgrad hängt stark von der Frische und der Röstung ab. Frische Bohnen verlangen eine gröbere Einstellung, ältere oder hellere Röstungen eine feinere. Entkoffeinierter Kaffee neigt bei zu grobem Mahlgrad schnell zu Säure. Außerdem gilt: Das Verstellen sollte nur bei laufendem Mahlwerk erfolgen, wie es die Bedienungshinweise vorsehen.
Die Lautstärke liegt laut Herstellerangaben und veröffentlichten Messungen im normalen Bereich eines Vollautomaten, das Mahlgeräusch fällt allerdings deutlich auf. Das ist konstruktiv nachvollziehbar, weil der aufgesetzte Bohnenbehälter die sonst übliche Schallisolierung im Mahlwerksbereich schwächt.
Für eine abschließende geschmackliche Bewertung fehlt uns derzeit eine eigene Verkostung. Die vorliegenden Eindrücke beschreiben einen eher lebendigen, süßlich-schokoladigen Charakter bei Espresso und Kaffee, mit einer Temperatur, die über dem Üblichen liegt. Das sind wertvolle Anhaltspunkte, ersetzen aber keinen eigenen Test mit definierten Bohnen und Messreihen.
Beispielbild“Ob der Rivelia beim Milchschaum überzeugt, hängt davon ab, welche Variante man kauft, denn es gibt ihn mit integriertem Milchsystem und mit einer klassischen Milchdüse.”
Unser Testfazit
Technische Daten
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| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Marke | De'Longhi |
| Modell | EXAM440 |
Verfügbarkeit & Varianten
| Konfiguration | Farbe | Preis | Amazon |
|---|---|---|---|
Abschlussfazit
Der De'Longhi Rivelia EXAM440.55.B ist ein interessanter Kandidat für alle, die regelmäßig zwischen verschiedenen Bohnen wechseln und auf einen Vollautomaten mit vielen Einstellmöglichkeiten nicht verzichten möchten. Das Bean-Switch-System löst ein echtes Alltagsproblem, bringt aber einen kleinen Verlust pro Wechsel und eine Bauhöhe mit sich, die man vorher einplanen sollte. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf die genaue Modellbezeichnung, denn sich ähnelnde Varianten unterscheiden sich beim Milchsystem deutlich. Unsere Einordnung als Mittelklasse-Gerät ist vorläufig. Eine abschließende Bewertung folgt nach eigenem Test im vollebohne.de-Labor, insbesondere zu Geschmack, Mahlwerkskonstanz und Reinigungsaufwand.
Was uns gefällt
- In aktuellen Vergleichen und Bestsellerlisten genannt
- Aktuelles Modell mit Erscheinungsjahr 2026
- Einordnung in der Mittelklasse von Kaffeevollautomaten
- Marke De'Longhi mit etablierter Präsenz im Markt
Was besser sein könnte
- Noch ohne eigenen Labortest, die Bewertung ist vorläufig
- Keine verifizierten Detailangaben zu Leistung, Ausstattung und Preis hinterlegt
- Die Nutzerbewertung im Datensatz fällt niedriger aus als die Gesamtbewertung
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Redaktionsfazit
Im Vollebohne-Test 2026 ordnen wir den De'Longhi Rivelia EXAM440.55.B von De'Longhi als Kaffeevollautomat im Mittelklasse ein – mit einem Score von 7,0/10. Besonders überzeugt uns aktuell: In aktuellen Vergleichen und Bestsellerlisten genannt. Als klarer Kompromiss bleibt: Noch ohne eigenen Labortest, die Bewertung ist vorläufig. Die Bewertung ist redaktionell unabhängig; Preise und Verfügbarkeit können sich ändern – Stand und Methodik erklärt die Seite Redaktion & Testmethodik. Methodik lesen →



