
“Der Krups Coffee Crush ist kaum breiter als eine Kaffeemühle und soll Kapselnutzer in die Welt des Vollautomaten holen. Ob das Konzept im Alltag trägt, zeigt sich vor allem beim Kaffee selbst und bei der Pflege.”
Marktrecherche
Der Krups Coffee Crush ist ein ultrakompakter Kaffeevollautomat mit 15 Zzentimetern Breite, der Espresso, Lungo und Filterkaffee auf Knopfdruck zubereitet. Je nach Ausführung kommen Cold Brew und eine Dampflanze hinzu. Die Preisspanne liegt laut verschiedener Händler und Quellen bei etwa 300 bis 370 Euro, bei uns mit 329 Euro angesetzt. Eine eigene Laborprüfung steht noch aus, daher stützt sich diese Einordnung auf die Auswertung mehrerer externer Tests und auf Herstellerangaben. Die Stärken liegen in Platzbedarf, Bedienung und Alltagstauglichkeit, die Schwächen bei Mahlwerkslautstärke, Materialanmutung und dem fehlenden Bohnen-Sensor.
Gehäuse & Bedienung
Auf der Arbeitsplatte fällt der Krups Coffee Crush vor allem durch seine Schmalheit auf. Mit rund 15 Zentimetern Breite, etwa 29,5 Zentimetern Tiefe und 36 Zentimetern Höhe bleibt er in den meisten Küchen unauffällig. Das Gewicht liegt je nach Quelle zwischen 4 und 4,8 Kilogramm, was für ein Gerät dieser Größe ordentlich ist.
Das Gehäuse besteht fast vollständig aus mattem Kunststoff. Die Verarbeitung wirkt ordentlich, Spaltmaße und Klappergeräusche fielen in den vorliegenden Tests nicht auf. Hochwertig fühlt sich das Gerät aber nicht an. Auffällig ist das bei der Tassenabstellfläche, die in Nutzerberichten zu Kratzern neigt. Verschiedene Farbvarianten sind erhältlich, je nach Modell etwa Schwarz, Beige, Elfenbein, Olive oder Pistazie.
Die Bedienung erfolgt über ein Sensorfeld oberhalb des Auslaufs. Die Getränkeauswahl ist bewusst überschaubar, was Einsteiger schnell zurechtkommen lässt. Die Anzeige reagiert mit Symbolen und Blink-Codes, die man beim ersten Mal besser in der Anleitung nachschlägt. Die Anleitung liegt bei manchen Ausführungen nur digital vor.
Der Wassertank fasst je nach Angabe 1,8 oder 2 Liter und ist von hinten entnehmbar. Unter dem Auslauf ist wenig Platz. Laut Tests passen Tassen bis etwa 11 bis 11,5 Zentimeter Höhe, bei kleinerer Abtropfschale mehr. Größere Gläser sind damit nur eingeschränkt möglich.
BeispielbildMahlgrad & Mahlergebnis
Beim Kaffee setzt der Coffee Crush auf ein Edelstahl-Kegelmahlwerk mit wenigen Stufen. Die Angaben dazu schwanken zwischen drei und neun Mahlgraden, wobei sich der Mahlgrad laut Tests im Geschmack deutlich bemerkbar macht. Wer ein gutes Ergebnis möchte, sollte den Mahlgrad in Ruhe ausprobieren und die Einstellung nur bei laufendem Mahlwerk verändern.
Die Zubereitung wirkt auf den ersten Blick einfach, aber die Menge reagiert auf die Kombination aus Größe und Stärke. Bei geringerer Stärke kommt bei gleicher Größe mehr Kaffee in die Tasse. Für Espresso eignet sich laut Tests Größe S mit höchster Stärke, für längere Varianten Größe L. Der Filterkaffee, eine Schwallbrühung im Vollautomaten, liefert ein milderes, körperreicheres Ergebnis und ist deutlich heißer als Espresso.
Die Extraktionszeit für Espresso lag in einem Test bei rund 25 Sekunden, was auf einen soliden Durchlauf hindeutet. Die Espressotemperatur von knapp 59 Grad Celsius ist allerdings eher zurückhaltend. Der Cold Brew wird im Schwallbrühverfahren mit Wasser bei Zimmertemperatur zubereitet und ist milder als ein klassischer Espresso, erreicht aber nicht die Tiefe eines lange kalt gezogenen Kaffees.
Am Ende ist der Krups Coffee Crush ein Gerät für den Alltag. Er ersetzt Kapselmaschinen überzeugend und liefert trinkbaren Kaffee, aber keinen Barista-Standard. Dafür fehlen Mahlwerksleistung, Brühdruckreserven und Temperaturstabilität.
Beispielbild“Der Milchschaum wird nicht automatisch erzeugt, sondern über eine Dampflanze mit Handarbeit, was Übung verlangt, aber ordentliche Ergebnisse bringt.”
Unser Testfazit
Technische Daten
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| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Marke | Krups |
| Modell | Coffee Crush |
Verfügbarkeit & Varianten
| Konfiguration | Farbe | Preis | Amazon |
|---|---|---|---|
| ~329 € | Preis prüfen~329 € |
Abschlussfazit
Der Krups Coffee Crush ist eine sinnvolle Wahl für Menschen, die wenig Platz haben und von Kapseln auf einen Vollautomaten umsteigen wollen. Er ist einfach zu bedienen, schnell einsatzbereit und liefert im Alltag gut trinkbaren Kaffee. Gegen ihn sprechen die laute Mühle, das einfache Materialgefühl, der fehlende Bohnen-Sensor und die Abhängigkeit der Ausstattung von der jeweiligen Variante. Wer besonders guten Espresso, leisen Betrieb oder ein automatisches Milchsystem erwartet, sollte sich die Konkurrenz ansehen. Die Einordnung in der Mittelklasse ist vorläufig, bis eine eigene Prüfung im Labor vorliegt.
Was uns gefällt
- In aktuellen Vergleichen und Bestsellerlisten genannt
- Externe Bewertung von coffeeness.de mit Note 7,4
- Hersteller Krups mit etablierter Präsenz im Haushaltsgerätebereich
- Einordnung in der Mittelklasse
Was besser sein könnte
- Noch ohne eigenen Labortest, daher nur vorläufige Einordnung
- Begrenzte Datenlage, da das Modell neu erschienen ist
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Redaktionsfazit
Im Vollebohne-Test 2026 ordnen wir den Krups Coffee Crush von Krups als Kaffeemühle im Mittelklasse ein – mit einem Score von 7,5/10. Besonders überzeugt uns aktuell: In aktuellen Vergleichen und Bestsellerlisten genannt. Als klarer Kompromiss bleibt: Noch ohne eigenen Labortest, daher nur vorläufige Einordnung. Die Bewertung ist redaktionell unabhängig; Preise und Verfügbarkeit können sich ändern – Stand und Methodik erklärt die Seite Redaktion & Testmethodik. Methodik lesen →



